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"Leitfaden für alle (zukünftigen) Bobtailbesitzer"

Sie haben sich für den Kauf eines Bobtails entschieden, und dieser Ratgeber soll ihnen das Zusammenleben mit Ihrem neuen Familienmitglied erleichtern. Wenn aber erst der Wunsch nach einem Bobtail da ist und Sie noch keinen Hund Ihrer Wahl gefunden haben, werden Ihnen die nachstehenden Informationen bei Ihrer Entscheidung helfen.

"Auswahl"

Wenn Sie sich einen Hund anschaffen wollen, ist es ganz wichtig, dass alle Familienmitglieder mit dieser Entscheidung einverstanden sind. Nur wenn der kleine Vierbeiner von allen freudig aufgenommen und in den Familienverband eingegliedert wird, ist ein glückliches Zusammenleben für viele Jahre gewährleistet.

Bei der Auswahl des Welpen wird Ihnen Ihr Züchter gern behilflich sein. Nur er kennt die charakterlichen Eigenschaften seiner Welpen und kann den Hund bestimmen, der Ihren Vorstellungen entspricht. Es stimmt nicht, dass der erste Welpe, der auf den Besucher zukommt, der mit dem besten Charakter ist, auch wenn dies immer wieder behauptet wird. Wer zuerst kommt, hängt davon ab, wie munter oder müde der einzelne Welpe gerade ist, ob er durch Spielen abgelenkt wird oder vielleicht fest schläft. Daher ist es auch besonders wichtig, dass Züchter und Interessenten vor dem Kauf bereits Gelegenheit hatten, sich näher kennenzulernen. Wenn Sie sich für einen älteren Hund entscheiden, ist es besonders wichtig, den Züchter genau nach den Eigenheiten dieses Hundes zu fragen. Der ältere Hund ist bereits geprägt und eine eigenständige Persönlichkeit. Ein vertrauensvoller Kontakt zwischen Züchter und Käufer ist daher von größter Wichtigkeit. Ein verantwortungsbewusster Züchter wird auch nach dem Verkauf seiner Hunde, den neuen Besitzern jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

"Aufzucht"

Wenn Sie Ihren Welpen bei dem Züchter abholen, ist es ratsam, eine kleine Decke mitzubringen, die der Züchter zu den Geschwistern und der Mutter legen kann. So nimmt der kleine Welpe den vertrauten Geruch mit, und der erleichtert ihm die Trennung. Bei der Ankunft in seinem neuen Heim wird er neugierig erst einmal die neue Umgebung erkunden und die neuen Familienmitglieder beschnuppern. meistens haben die neuen Besitzer bereits einen Platz für den kleinen Vierbeiner ausgesucht und müssen feststellen, dass der Welpe einen ganz anderen bevorzugt.
Kinder neigen dazu, dem Welpen voller Liebe und stürmischer Begeisterung um den Hals zu fallen und ihn zu erdrücken. Dies könnte den Hund erschrecken und kopfscheu machen. Dadurch könnte das sonst so innige Verhältnis Hund/Kind eventuell für längere Zeit gestört werden. Bitte sorgen Sie als Eltern dafür, dass der Hund seine wohlverdienten Ruhepausen hat und ungestört fressen kann. Lassen Sie Ihr Kind mit dem Hund nicht allein, da dass Sie jederzeit eingreifen können, damit der Hund nicht durch die sicher gut gemeinten Liebesbezeugungen des Kindes irritiert und verunsichert wird. Im übrigen behandeln und erziehen Sie Ihren neuen Hausgenossen wie ein Kind. Bitte denken Sie daran, dass auch ein Hundekind, wie ein Baby, sehr viel Schlaf braucht. Es spielt und tobt und schläft danach wieder fest. Verschaffen Sie ihm immer diese Schlafpausen. Wenn Sie Kinder haben, dann sorgen Sie dafür, dass Sie dem kleinen Kerlchen seine dringend benötigte Ruhe gönnen. Ein Junghund, der immer wieder aus seinen Schlafpausen aufgeschreckt wird, wird ein nervöser Hund.
Ein Welpe darf auch niemals bei Spaziergängen überfordert werden, da dies in der Wachstumsphase Schäden im Knochenbau hervorrufen kann. Nach dem Fressen und einem kurzen Gang nach draußen lassen Sie den Hund bitte ruhen.
 
"Nie mit vollem Bauch zum Spielen oder Spaziergang animieren."

Der Bobtail ist ein aktiver Hund, der seinen täglichen Spaziergang liebt. Ausgiebige Wanderungen oder Fahrradtraining sowie sportliche Betätigungen dürfen erst nach dem Abschluss des Wachstums vorgenommen werden. 
Der Bobtail ist in der Regel nach 12 - 18 Monaten ausgewachsen.

"Entwurmung"

Wenn Sie Ihren Welpen bei Ihrem Züchter abholen, sollte er mindestens 3 Wurmkuren hinter sich haben, er sollte jedoch bei Ihnen noch einmal eine Woche vor der fälligen Nachimpfung in der 12. Woche entwurmt werden. Die Entwurmung erfolgt nach Körpergewicht, mit einem Wurmmittel wie z.B. Flubenol. Ein Welpe sollte circa alle 3 Monate entwurmt werden, bis etwa zum Alter von 1 Jahr; danach alle 6 Monate. Sprechen Sie sich hiermit mit einem Kleintierarzt Ihrer Wahl ab.

"Ernährung"

Bis zu 4 Monaten erhält der Welpe 3 Mahlzeiten am Tag. Ab dem 5. Lebensmonat bekommt er nur noch 2 Mahlzeiten. Diese sollten bis zur Vollendung des 1. Lebensjahres beibehalten werden. Danach ist eine einmalige Fütterung ausreichend.
Magerquark mit etwas Wasser glattgerührt oder Hüttenkäse mit 1 Teel. Honig ist eine beliebte und gesunde Zwischenmahlzeit. Obst und Gemüse sollten in keinem Speisezettel fehlen. Geriebene Karotten, Zuccini und Äpfel mit 1 Teel. Sonnenblumen- oder Distelöl sollten täglich ins Futter gegeben werden, um ein glänzendes Fell und eine gesunde Haut zu gewährleisten. Kräutermischungen und Knoblauch helfen, einen gesunden Stoffwechsel zu fördern und halten Parasiten fern. Bitte füttern Sie niemals rohes Schweinefleisch, da es die für Hunde tödliche Aujeszkysche Krankheit hervorrufen kann. Ernähren Sie Ihren Hund mit hochwertigem Fertigfutter, das den Bedürfnissen Ihres Hundes angepasst sein soll und keinen zu hohen Proteingehalt haben darf. Ihr Züchter wird Ihnen einen Futterplan, der auf Ihren Hund abgestimmt ist, mitgeben und Ihnen bei der Auswahl der Futtersorten behilflich sein.

"Erziehung"

Ein Welpe mit acht Wochen kann noch nicht stubenrein sein. Mit Geduld und viel Liebe hat er jedoch schnell gelernt, wie und wo er sein "Geschäft" zu erledigen hat. Unmittelbar nach dem Fressen muss der Hund hinausgebracht werden, da dann meistens etwas "fällig" ist; ebenso ist es nach dem Schlafen. Sollte jedoch trotzdem einmal im Zimmer oder in der Wohnung ein Missgeschick passieren, rufen Sie laut "PFUI" und bringen den Welpen hinaus. Niemals die Nase des Kleinen in das "Geschäft" stoßen. Die Nase ist das empfindlichste Organ des Hundes.

Gewöhnen Sie Ihren Welpen sofort an Halsband und Leine. Zuerst wird ihm das nicht gefallen, und er wird häufig am Halsband kratzen und wie ein Wildpferdchen bocken. Dies ist völlig normal und wird sehr schnell vorbei sein. Trainieren Sie Ihren Welpen mit der Leine, indem Sie mit mehreren Familienmitgliedern spazieren gehen. Wenn jemand vorweggeht, wird der Welpe hinterherlaufen, oder lassen Sie ihn mit einem Leckerchen oder einem zärtlichen Ruf heranlocken. 
 
Bei der Gewöhnung an die Leine kann eine Laufleine hilfreich sein. Diese Laufleine passt sich den Bewegungen des Welpen an und er hat nicht das Gefühl, am Hals gezogen zu werden. Wenn sich der Welpe an Halsband und Leine gewöhnt hat und mit Ihnen freudig spazieren geht, erziehen Sie ihn sofort zur Leinenführigkeit. Ihr Hund muss wissen: Leine an - heißt "Fußgehen", Leine ab - "Rennen und Springen". 
 
Es gibt kein schlechteres Bild, als dass der Hundeführer hinter seinem Hund herfällt und der Hund mit Herrchen spazieren geht. Halten Sie Ihren Hund an der Straße immer an der kurzen Leine und benutzen Sie dabei niemals eine geöffnete Laufleine. Diese Laufleine kann für Ihren Hund lebensgefährlich sein. Wenn der Hund an der langen Laufleine auf die Straße läuft, haben Sie keine Möglichkeit, ihn schnell wieder heranzuholen. 
 
Wenn in diesem Moment ein Auto kommt, ist es für Ihren Hund zu spät.
Ganz wichtig ist das Gehorsamstraining von Anfang an. Denken Sie immer: "was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr". Bringen Sie Ihrem Hund bei, auf jeden Ruf und jede Anordnung zu reagieren. Die wichtigsten Kommandos "Fuß", "Sitz", "Platz" und "Hier" sollte Ihr Hund sehr bald beherrschen, denn nur ein gut erzogener Hund ist überall willkommen.

Der Bobtail ist ein sehr intelligenter und lernfreudiger Hund. Er ist leicht erziehbar und es gibt für ihn nichts Schöneres als seinen Herrn zu erfreuen. Er ist ein fröhlicher Clown, der sich jeder Situation und den Stimmungen seines Herrn anpassen kann. Trotzdem braucht auch ein Bobtail eine liebevolle und konsequente Erziehung.

"Gebiss"

Der Welpe besitzt noch sein Welpengebiss. Zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat findet der Zahnwechsel statt, der in der Regel vollkommen problemlos vor sich geht. Es kann jedoch vorkommen, dass die oberen Milchfangzähne mit sehr starken Wurzeln versehen sind und daher nicht von allein ausfallen. Dies kann dazu führen, dass die bleibenden Zähne keinen Platz haben und daher schief herauswachsen.
 Aus diesem Grund müssen die Milchfangzähne rechtzeitig gezogen werden. 

"Hoden"

Mit 8 Wochen sollten sich bei den Rüden beide Hoden deutlich fühlbar im Skrotum befinden. Es kann aber vorkommen, dass sich der Vorgang verzögert und erst später abgeschlossen ist. Wenn Ihr Rüde bei der Abholung einen Hodenfehler aufweist, wird der Züchter gern mit Ihnen einen Sonderpreis oder andere Regelungen vereinbaren.

"Impfungen"

Mit der achten Woche hat Ihr Welpe die erste SHL- Impfung, sowie die Parvoimpfung hinter sich. Diese Impfungen müssen mit circa 12 Wochen und evtl. 16 Wochen wiederholt werden. Die erste Wiederholungsimpfung erfolgt mit 15 Monaten, danach folgt eine jährliche Auffrischung.
Impfschema: 
Grundimmunisierung Parvovirose 3 x
SHL 3 x 
Tollwut 1 x
Wiederholungs-Impfung Parvovirose 1 x jährlich
SHL+Tollwut 1 x jährlich


Die Tollwutimpfung sollte der Hund nicht vor seiner 16. Lebenswoche erhalten. Es sei denn, Sie wohnen in einem tollwutgefährdeten Gebiet. Auch darüber lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt beraten. Vor jeder Impfung muss der Hund entwurmt werden, bzw. ohne Wurmbefall sein. Bei einem verwurmten Hund ist die Impfung nicht nur wirkungslos, sondern auch sehr gefährlich.

In den letzten Jahren hat die Zahl der Staupefälle wieder zugenommen. Besorgniserregend ist dabei, dass auch geimpfte Junghunde betroffen sind. Es stellte sich die Frage nach der Wirksamkeit und dem richtigen bzw. falschen Zeitpunkt der Impfung. Hierbei gingen die Meinungen der Tierärzte sehr auseinander, da sich bisher nicht genau feststellen ließ, wie lange der Schutz der Mutterhündin wirklich ausreicht. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass der beste Impfschutz erst nach einer 2. Wiederholungsimpfung in der 16. Woche gewährleistet ist. 

Die Welpen bekommen mit 8 Wochen ihre Erstimpfung gegen SHLP und mit 12 Wochen die 2. Impfung auch gegen SHLP. Mit 16 Wochen erfolgt die dritte Impfung gegen SHLP+T. Die Tollwutimpfung sollte mit 4 Monaten (noch vor dem Beginn der Zahnung) erfolgen. Da das Immunsystem während der Zahnung besonders beansprucht wird, sollte während dieser Zeit auf keinen Fall gegen Tollwut geimpft werden.

Danach folgt die Wiederholungsimpfung gegen SHLP+T 12 Monate nach der 2. Impfung. So dürfte alles Menschenmögliche getan sein, um die Hunde im 1. Lebensjahr optimal zu schützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, eine ausreichende Immunität aufzubauen. Danach erfolgt jährlich die Wiederholungsimpfung.

Sehr wichtig ist auch die Art der verwendeten Impfstoffe. Es ist von großer Bedeutung, ob toter oder lebender Impfstoff benutzt wird. Das tote Impfserum hat den Vorteil, dass es kaum Nebenwirkungen oder Impfreaktionen gibt. Die garantiere Wirkungsdauer liegt aber nur bei 6 Monaten. Für die Folgezeit besteht ein erhebliches Restrisiko. Muss ein Hund aus gesundheitlichen Gründen eine Cortisonbehandlung innerhalb von 4 Wochen nach einer Impfung erhalten, so ist die Impfung wirkungslos. Wenn man alle Möglichkeiten in Betracht zieht und einen guten Tierarzt hat, der seine Tierhalter umfassend berät und aufklärt, kann das Risiko einer Erkrankung trotz Impfung fast völlig ausgeschlossen werden.

"Krankheiten"

Der Bobtail ist ein gesunder und robuster Hütehund mit einer hohen Lebenserwartung. Trotzdem kann der Züchter Ihnen keine Gewähr für lebenslange Gesundheit geben, er wird aber nach bestem Wissen und Gewissen gesunde und charakterfeste Hunde züchten.
Züchter eines VDH-Mitgliedsvereins unterliegen strengsten Zuchtbestimmungen und sind verpflichtet, Erbkrankheiten zu bekämpfen und nur mit gesunden Hunden zu züchten.

Trotzdem kann Ihr Hund alle Krankheiten bekommen, an denen auch die Menschen erkranken. Dazu gehören Krankheiten der inneren Organe, wie Herz, Lunge, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane, Infektionskrankheiten und Epilepsie. Da viele Krankheiten eine erbliche Disposition aufweisen können, ist es unbedingt erforderlich, dass Sie Ihren Züchter über alle Krankheiten Ihres Hundes informieren. Zu den Pflichtuntersuchungen beim Bobtail gehören das Röntgen der Hüftgelenke und die Untersuchung auf erbliche Augenkrankheiten.

"Parasiten"

Trotz bester Pflege ist es nicht zu vermeiden, dass sich Ihr Hund einmal Flöhe einfängt. Mittel dagegen gibt es bei Ihrem Tierarzt. Vermeiden Sie die Parasitenbekämpfung durch Injektionen, da diese unter Umständen für den Hund sehr gefährlich werden können. Lassen Sie sich unbedingt von einem Tierarzt beraten und über die vielfältigen Möglichkeiten der Parasitenbekämpfung aufklären.
Sollte sich bei Ihrem Hund einmal eine Zecke festgebissen haben, so drehen sie diese mit einer Zeckenzange, die Sie im Fachhandel bekommen, entgegen dem Uhrzeigersinn heraus. Achten Sie darauf, dass der Kopf der Zecke nicht stecken bleibt, da er sonst herauseitern kann. Wenn Sie die Bissstelle nach dem Entfernen der Zecke mit etwas Teebaumöl beträufeln, beugen Sie Entzündungen oder schmerzhaften Rötungen vor. Gerade in der Parasitenvorbeugung haben sich reine ätherische Öle sehr bewährt. Gerade wenn Kleinkinder mit dem Hund in engem Kontakt stehen, ist diese Behandlung den chemischen Mitteln immer vorzuziehen. Ihr Züchter wird Sie dabei sicher ebenfalls gern beraten.

"Pflege"

Der Bobtail besitzt ein langes und dichtes Haarkleid und was nach sehr viel Arbeit und Aufwand aussieht, das ist es auch! Der Bobtail sollte 1 x pro Woche gründlich durchgebürstet werden. Benutzen Sie dafür keine harte Drahtbürste, da diese das Fell abbrechen und herausziehen kann. Am besten bewährt sich eine dichte Naturhaarbürste oder eine Bürste mit Kunststoffborsten. Dabei sollte das feine Fell hinter den Ohren, in den Achseln und an den Innenschenkeln mit einem groben Kamm ausgekämmt werden, damit es nicht verfilzen kann. Ihr Züchter wird Sie gerne beraten und anleiten.

Baden ist im allgemeinen nicht notwendig, da die Struktur des Fells schmutz- und wasserabweisend ist. Auch wenn Sie mit Ihrem Bobtail durch Matsch und Schmutz laufen, reicht es , ihm die Pfoten abzuspülen, trocknen lassen und den Schmutz aus dem trockenen Fell einfach herauszubürsten. Sollte trotzdem einmal ein Bad nötig sein, weil sich Ihr Hund mit Wonne in irgend etwas gewälzt hat und sie seine Begeisterung für sein neues "Parfum" nicht teilen können, verwenden Sie bitte stets ein gutes Hundeshampoo. Ein Spaziergang im Regen mit anschließendem Abfrottieren ist eine hervorragende Fellpflege.

Die beste Fellpflege ist inhaltsreiches, bestes Futter.
Stellen Sie Ihren Bobtail einmal wöchentlich auf einen Tisch, kontrollieren Sie sein Gebiss und seine Ohren, tasten Sie seinen Körper ab und überprüfen Sie die Beschaffenheit von Haut und Haaren. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund still stehen bleibt und die Maßnahme ruhig und ausgeglichen über sich ergehen lässt. Sie stärken dadurch das Vertrauen Ihres Vierbeiners und erleichtern sich und ihm zukünftige Tierarztbesuche.


"Tödliche Gefahren"

Was das Verschlucken von Fremdkörpern anbelangt, ist der Hund genauso unberechenbar wie ein Kleinkind. Alles wird angeknabbert und verschluckt. Besonders gefährlich ist Plastik. Dies ist ebenso häufig die Todesursache wie ein verschluckter Spielzeugball. Wenn diese Dinge verschluckt werden, hilft nur noch eine umgehende Operation. Bei anhaltendem Erbrechen ist immer an einen Fremdkörper in Magen oder Darm zu denken. Klarheit kann nur ein Tierarzt mit Röntgen-Einrichtung bringen. Achten Sie bitte darauf, dass ein Spielzeugball für den Hund nicht kleiner als ein Tennisball ist. Ebenso sollte der Tennisball nicht gefärbt sein, da dies wegen der bleihaltigen Farben zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Geben Sie Ihrem Hund niemals von sich aus Medikamente. Viele Medikamente aus der Humanmedizin sind für den Hund ein tödliches Gift, dies gilt besonders für Magen- und Darmpräparate.
Streuen Sie niemals Gift in Ihrem Garten!

"Zum Schluss"

Wenden Sie sich bei allen Fragen und Problemen stets an Ihren Züchter. Er wird Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Lassen Sie sich nicht von den vielen, gutgemeinten Ratschlägen anderer Hundebesitzer verunsichern, denn meistens weiß jeder etwas anderes.

Ihr Züchter kennt seine Hunde sehr genau und kann Ihnen daher am besten weiterhelfen.

Nur wenn Sie Ihrem Züchter über alles Positive und Negative unterrichten, kann er aus diesen Erkenntnissen Rückschlüsse für seine Zucht ziehen. Bedenken Sie, dass Sie der wichtigste Partner Ihres Züchters sind. Nur durch das vertrauensvolle Miteinander von Züchtern und Besitzern ist eine gesunde Zucht unserer geliebten Bobtails gewährleistet.

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